Was ist Basenfasten – und warum tut es Dir so gut?

Eine Salatschüssel mit frischem Salat, genau das richtige zum Basenfasten.

Kennst Du schon das Basenfasten. Was bedeutet das eigentlich genau – und warum fühlt sich der Körper danach oft so befreit, so leicht, so klar?

Beim Basenfasten geht es nicht ums Hungern. Es geht auch nicht darum, auf alles zu verzichten. Vielmehr schenkst Du Deinem Körper eine wohltuende Auszeit. Du isst – aber nur das, was ihn in Balance bringt: basenbildende Lebensmittel. Frisches Gemüse, reife Früchte, Kräuter, Samen, Keimlinge … alles, was Dein Körper kennt, verwerten kann – und was ihm hilft, alte Lasten loszuwerden.

Was ist Basenfasten eigentlich?

Basenfasten ist eine milde, aber sehr wirkungsvolle Form des Fastens. Anders als beim klassischen Fasten verzichtest Du nicht komplett auf Nahrung – sondern nur auf säurebildende Lebensmittel. Der Fokus liegt auf dem, was Deinem Körper guttut und ihn unterstützt.

Du ernährst Dich rein basisch. Das bedeutet: viel buntes Gemüse, reifes Obst, Salate, frische Kräuter, hochwertige Öle, Nüsse, Samen, Sprossen und Kräutertees. Du lässt alles weg, was Deinen Körper belastet: tierische Produkte, Zucker, Weißmehl, Alkohol, Kaffee, Nikotin und verarbeitete Lebensmittel.

Was passiert beim Basenfasten in Deinem Körper?

Unser Körper arbeitet täglich daran, ein gesundes inneres Gleichgewicht aufrechtzuerhalten – den sogenannten Säure-Basen-Haushalt. Durch unsere moderne Ernährung, Stress, Umweltgifte und Bewegungsmangel kann dieses Gleichgewicht aus der Balance geraten. Der Körper lagert überschüssige Säuren im Gewebe ein, wenn er sie nicht ausreichend über Haut, Nieren, Lunge oder Darm ausscheiden kann.

Beim Basenfasten schenkst Du Deinem Körper endlich die Möglichkeit, diese Altlasten loszuwerden. Die Entgiftungsorgane werden entlastet und beginnen, überschüssige Säuren und eingelagerte Stoffwechselrückstände auszuscheiden. Gleichzeitig versorgst Du Deine Zellen mit wertvollen Vitalstoffen – das bringt neue Energie, innere Klarheit und ein gestärktes Immunsystem.

Viele berichten schon nach wenigen Tagen von:

  • Leichtigkeit im Körper

  • Klarheit im Kopf

  • besserem Schlaf

  • strahlender Haut

  • ausgeglichener Verdauung

  • und einem Gefühl von „angekommen sein“ im eigenen Körper.

Wie läuft Basenfasten genau ab?

Ein Basenfasten kann unterschiedlich lang sein – 5, 7 oder 10 Tage sind ein guter Einstieg.

So sieht ein typischer Ablauf aus:

1. Vorbereitung (1–2 Tage)
Du beginnst, Dich mental und körperlich auf das Fasten einzustimmen. Vielleicht reduzierst Du schon Kaffee, Zucker und tierische Produkte. Ein Entlastungstag mit basischer Kost oder Suppen ist ideal. Auch ein warmes Basenbad kann helfen, in den Entspannungsmodus zu kommen.

2. Fastenzeit (z. B. 7–10 Tage)
Du isst ausschließlich basenbildende Lebensmittel – dreimal täglich frisch, bunt und naturbelassen. Dazu trinkst Du ausreichend stilles Wasser und Kräutertees. Bitterstoffe, Basenbäder, Bewegung an der frischen Luft und kleine Ruheinseln unterstützen die Entgiftung zusätzlich.

3. Rückkehr zur Alltagskost
Nach dem Basenfasten ist Dein Körper besonders feinfühlig. Du kannst nun bewusst beobachten, wie Du wieder bestimmte Lebensmittel einführst – und wie Dein Körper darauf reagiert. Viele spüren jetzt sehr klar, was ihnen guttut – und was nicht mehr zu ihnen passt.

Was brauchst Du für ein Basenfasten?

  • Frisches, saisonales Gemüse und Obst

  • Hochwertige Öle, Kräuter, Keimlinge, Nüsse

  • Basische Rezepte und eine klare Struktur

  • Zeit für Dich selbst

  • Basenbadesalz zur Unterstützung über die Haut

  • Lust, Dich selbst wieder bewusster zu spüren

Ein Basenfasten muss nicht kompliziert sein – im Gegenteil. Es darf einfach sein, genussvoll, nährend. Wichtig ist die richtige Vorbereitung, liebevolle Begleitung und das Wissen, wie Du Deinen Körper bestmöglich unterstützen kannst.

Ist Basenfasten für jeden geeignet?

Basenfasten ist sanft – und für die meisten Menschen gut durchführbar. Es eignet sich besonders, wenn Du Dich müde, überfordert oder innerlich schwer fühlst. Auch bei hormonellen Veränderungen, wie den Wechseljahren, kann es sehr entlastend wirken.

Wenn Du chronisch krank bist, Medikamente nimmst oder unsicher bist, sprich am besten vorher mit Deinem Arzt oder einer erfahrenen Begleitung.

Mein Herzensimpuls für Dich

Basenfasten ist nicht nur ein körperlicher, sondern auch ein seelischer Prozess. Du gibst Dir selbst Raum. Raum, in Dich hinein zu spüren, Ballast loszulassen, Dich neu auszurichten.

Du musst nichts perfekt machen. Es braucht nur Deinen ersten Schritt – und den Mut, Dir selbst wieder zuzuhören.

Wenn Du Dir dabei eine liebevolle Begleitung wünschst, bin ich gern an Deiner Seite. In meinem Basenfastenprogramm bekommst Du nicht nur eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern auch eine Basenfastenmappe, einfache Rezepte, Einkaufsliste, Basenbadesalz, gekeimten Buchweizen und viele Tipps aus der Praxis – damit Du gut versorgt bist. Und natürlich bin ich persönlich für Dich da – wenn Du magst.

Von Herz zu Herz,
Anja

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Basenfasten & Psyche: Wie sich Ernährung auf Dein seelisches Wohlbefinden auswirkt

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