Wechseljahre verstehen und natürlich unterstützen
Ein Frau sitzt mit ihrem Hund gemütlich auf der Couch.
Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, die jede Frau durchläuft. Doch wie genau verlaufen sie, und was kannst du tun, um deinen Körper und Geist bestmöglich zu unterstützen? Hier erfährst du, was in dieser Zeit passiert und wie du deinen Übergang sanft begleiten kannst.
Die Phasen der Wechseljahre
Die Wechseljahre sind keine plötzliche Veränderung, sondern ein schrittweiser Prozess, der in drei Phasen unterteilt wird:
Prämenopause:
Schon ab Mitte 30 oder Anfang 40 beginnt der Hormonhaushalt sich langsam zu verändern. Der Östrogenspiegel schwankt, was sich in unregelmäßigen Zyklen, Stimmungsschwankungen, Schlafproblemen und Herzrasen äußern kann.
Perimenopause:
Diese Phase beginnt etwa 2-3 Jahre vor der eigentlichen Menopause. Der Östrogenspiegel sinkt weiter, Zyklusunregelmäßigkeiten nehmen zu, und Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen werden häufiger. Diese Phase endet mit der Menopause, wobei als Menopause immer die letzte Regelblutung bezeichnet wird.
Postmenopause:
Etwa ein Jahr nach der letzten Periode beginnt die Postmenopause. Der Körper stellt weiterhin auf die Veränderte Hormonsituation ein. Hat sich an den neuen Hormonstatus angepasst, lassen viele Symptome nach. Doch nicht jede Frau kommt ohne Unterstützung von außen durch diese Umwandlungszeit. Es bleibt wichtig, den Körper zu unterstützen.
Natürliche Unterstützung für dein Wohlbefinden
Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, den Körper sanft zu unterstützen und Beschwerden zu lindern:
1. Ernährung: Dein Körper braucht jetzt mehr Nährstoffe
Eine basenreiche Ernährung mit viel Gemüse, gesunden Fetten und hochwertigen Proteinen kann helfen, den Hormonhaushalt auszugleichen.
Lebensmittel wie Leinsamen, grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte liefern wertvolle Phytoöstrogene, die den Östrogenmangel sanft ausgleichen können.
Vermeide Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel, da sie Entzündungen fördern und hormonelle Ungleichgewichte verstärken können.
2. Bewegung: Sanft und effektiv
Regelmäßige Bewegung wie Yoga, Spaziergänge oder sanftes Krafttraining stärkt die Muskulatur, hält die Knochen stabil und fördert das emotionale Wohlbefinden.
Bewegung in der Gemeinschaft tut der Seele gut, Fahrradtouren, Paddelboot-und Wanderausflüge sind super geeignet, um die Ausdauer und die Muskelkraft zu stärken.
Entspannende Bewegungsformen wie Qigong oder Tai Chi können zusätzlich helfen, Stress abzubauen.
3. Stressbewältigung: Entspannung ist essenziell
Meditation, Atemübungen und Achtsamkeitspraxis helfen, das Nervensystem zu beruhigen und Hitzewallungen zu reduzieren.
Genügend Schlaf ist wichtig – schaffe dir entspannende Abendrituale, um die Schlafqualität zu verbessern. 1h vor dem Schlafengehen die Medien ausschalten.
Mönchspfeffer, eine wunderschöne lila Blüte, die Bienen anzieht und Hormonausgleichend in den Wechseljahren wirkt.
4. Pflanzliche Helfer aus der Naturheilkunde
Mönchspfeffer kann helfen, Zyklusunregelmäßigkeiten auszugleichen.
Salbei wirkt unterstützend bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen.
Ashwagandha oder Rhodiola helfen, Stressresistenz und Energie zu steigern.
Achte auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr, gerade die Schilddrüse benötigt in den Wechseljahren viel Aufmerksamkeit. Sie benötigt satte Selen (Natriumselenit), Zink, Eisen und Jodspiegel um gut zu Funktionieren.
Fazit: Die Wechseljahre als Neubeginn begreifen
Die Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels, aber auch eine Chance für einen bewussteren Umgang mit deinem Körper und deiner Gesundheit. Mit der richtigen Ernährung, sanfter Bewegung, Stressbewältigung und natürlichen Helfern kannst du diesen Übergang aktiv und positiv gestalten.
Wenn du mehr über individuelle Unterstützung in den Wechseljahren erfahren möchtest, melde dich gerne für eine Beratung oder meinen Newsletter an!